Elias Morn

Die stillen Häuser

Domestic Horror in der Tradition von Stephen King — wo das Vertraute
zum Verhängnis wird, und niemand laut genug ruft.

Elias Morn — Sigill

Das Imprint

Vier Welten, die du zu kennen glaubst.

Elias Morn schreibt keinen Schlosshorror und keine Vampire. Er schreibt über das Pflegeheim am Ortsrand, über die WhatsApp-Gruppe der dritten Klasse, über den Nachbarn von Nummer 14, der seit dreißig Jahren denselben grauen Pullover trägt. Über die Provinz-Kirmes, die seit zweihundertvierzig Jahren ein Kind verschluckt — und über das Dorf, das schweigt, weil es profitiert.

Der Horror kommt nicht aus dem Exotischen. Er kommt aus der schleichenden Verformung des Vertrauten. Die Figuren sind Mütter, Pflegerinnen, Lehrerinnen, Heimkehrer — keine Detektive, keine Auserwählten. Was sie sehen, könnte Krankheit sein, oder Trauma, oder Demenz, oder Eifersucht — bis es das nicht mehr ist.

Vier Sagen kommen — jede in einem deutschen Haus, das wir alle kennen. In der Tradition von Stephen King, Shirley Jackson und Paul Tremblay. Bildreich, bittersüß, ehrlich — und ohne Garantie auf Erlösung.

Heft 1 — bald erhältlich

Das Haus der sechzig Stimmen

Sankt Walburga · Heft 1 · ~35.000 Wörter Lena Marusch tritt ihren Job im Pflegeheim St. Walburga an, weil ihr nichts anderes übrig bleibt — frisch zurück aus Köln, müde, eine demente Großmutter, die sie nie verarbeitet hat. In der ersten Woche flüstern sechzig demente Bewohner dieselben drei Sätze, wenn man sie nachts allein lässt: „Das Kind ist im Brunnen. Wir haben es zugemacht. Vergib uns nicht."

Lena denkt zuerst an Gruppendynamik. Dann findet sie heraus, dass das Heim auf einem alten Hofgelände steht. Dann verschwindet ein Kind aus dem Dorf. Dann erinnern sich die Demenzkranken an Lenas Großmutter — die nie hier war.

Etwas im Heim ernährt sich vom kognitiven Zerfall. Die Tür steht offen, und sie schwingt jetzt in beide Richtungen. In Vorbereitung

Werde Sensor

Erfahre als Erster, wenn die Türen zu St. Walburga aufgehen.

Kein Spam, keine Werbung, keine fremden Verteiler. Nur eine Nachricht, wenn das erste Heft auf Amazon Kindle Unlimited live geht — und gelegentlich ein Blick hinter die Welt: Pflegeheim-Skizzen, Schauplatz-Notizen, der Schaltplan einer Tür, die in beide Richtungen offen steht.